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SchweizWebdesign und Strategie

So lassen Sie Ihre Website erstellenSchritt für Schritt

Von Proclub AgencyVeröffentlicht am 4. November 2026Aktualisiert am 4. November 20266 Min. Lesezeit

DIE KURZE ANTWORT

Legen Sie zuerst fest, was Besucher auf Ihrer Website tun sollen: anrufen, eine Offerte anfragen, einen Termin buchen oder kaufen. Schreiben Sie dann ein kurzes Briefing mit Zielgruppe, Sprachen, Inhalten und Funktionen, vergleichen Sie mindestens zwei Offerten Punkt für Punkt und prüfen Sie die Website vor der Aufschaltung auf dem Handy. Impressum, Datenschutz und Wartung planen Sie von Anfang an mit ein.

Wer eine Website erstellen lässt, trifft die wichtigsten Entscheidungen, bevor die Agentur mit dem Gestalten beginnt: Was soll die Website leisten? In welchen Sprachen erscheint sie? Wer liefert Texte und Fotos? Und was genau steht in der Offerte? Dieser Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch den Auftrag, vom Briefing bis zur Aufschaltung. Mit einem kurzen Test prüfen Sie ausserdem, ob die Offerte, die Sie in den Händen halten, vollständig ist.

Was sollen Besucher auf Ihrer Website tun?

Bevor Sie über Farben oder Vorlagen sprechen, legen Sie fest, was ein Besucher tun soll: Sie anrufen, eine Offerte anfragen, einen Termin buchen oder etwas kaufen. Das wird der wichtigste Knopf Ihrer Website, und er muss auf jedem Bildschirm leicht zu finden sein. Alles andere auf der Website ist dazu da, die Besucher zu diesem Knopf zu führen.

Welche Art von Website zu Ihrem Unternehmen passt und was sie in der Schweiz kostet, lesen Sie in Was kostet eine Website in der Schweiz.

Was die Agentur von Ihnen braucht

Ein gutes Briefing passt auf zwei Seiten. Es spart Zeit und Geld, weil jede Offerte auf denselben Angaben beruht. Beantworten Sie darin diese Punkte:

  • Ziel und Zielgruppe. Was die Website erreichen soll und wer Ihre Kundinnen und Kunden sind.
  • Sprachen. In welchen Landessprachen und ob zusätzlich auf Englisch.
  • Inhalte. Welche Seiten es braucht und wer Texte, Fotos und Logo liefert.
  • Funktionen. Kontaktformular, Terminbuchung, Onlineshop, Kundenbereich oder ein Verwaltungsprogramm dahinter.
  • Domain. Ob Sie bereits eine Adresse mit «.ch» haben und auf wessen Namen sie läuft.
  • Beispiele. Zwei oder drei Websites, die Ihnen gefallen, und was Ihnen daran gefällt.
  • Budget und Termin. Ein Rahmen, damit die Offerten vergleichbar bleiben.
Eine Unternehmerin und ein Webdesigner gehen die Struktur der neuen Website durch. Im Briefing wird festgelegt, was jede Seite zeigen und was der Besucher tun soll.
Eine Unternehmerin und ein Webdesigner gehen die Struktur der neuen Website durch. Im Briefing wird festgelegt, was jede Seite zeigen und was der Besucher tun soll.

Mehrere Sprachen von Anfang an planen

In der Schweiz braucht eine Website oft mehr als eine Sprache. Google empfiehlt, jeder Sprachversion einer Seite eine eigene Adresse zu geben und Besucher nicht automatisch in eine andere Sprache umzuleiten. Planen Sie deshalb von Anfang an:

  • Eine eigene Adresse pro Sprache, zum Beispiel einen Ordner für Deutsch und einen für Französisch.
  • Einen gut sichtbaren Sprachwechsel, der auf dieselbe Seite in der anderen Sprache führt.
  • Texte, die für jede Region geschrieben sind. Eine wörtliche Übersetzung trifft nicht immer die Begriffe, mit denen in der Romandie oder im Tessin gesucht wird.

Die Website von Salitre, einer Wermutmarke aus unseren Beispielprojekten, ist in vier Sprachen aufgebaut:

Ist Ihre Offerte vollständig?

Zwei Offerten für «eine KMU-Website» können sehr Verschiedenes enthalten. Nehmen Sie die Offerte zur Hand, die Sie erhalten haben, und kreuzen Sie an, was darin schriftlich geklärt ist:

Ihr Ergebnis erscheint hier, sobald Sie das erste Feld ankreuzen.

Wie es nach dem Auftrag weitergeht

Nach dem Auftrag folgt die Umsetzung meist in dieser Reihenfolge:

  • Struktur und Skizze. Welche Seiten es gibt und in welcher Reihenfolge jede Seite die Fragen der Kunden beantwortet, zuerst für das Handy.
  • Gestaltung. Farben, Schriften und Bilder, abgestimmt auf Ihr Unternehmen.
  • Inhalte. Konkrete Texte statt allgemeiner Versprechen: «Wir renovieren Küchen und Bäder in Winterthur und Umgebung» sagt mehr als «Ihr Partner für Wohnträume».
  • Test. Formulare, Telefonnummer, Buchung, Sprachwechsel und Ladezeit, auf dem Handy und am Computer.
  • Aufschaltung. Die Website geht online und wird in der Search Console angemeldet, dem kostenlosen Werkzeug von Google, das zeigt, bei welchen Suchanfragen Ihre Website erscheint.

Prüfen Sie vor der Aufschaltung selbst auf Ihrem Handy, ob Sie in einem Satz verstehen, was das Unternehmen anbietet, und ob der wichtigste Knopf ohne Suchen zu sehen ist. Google betrachtet eine Seite als schnell genug, wenn der Hauptinhalt in höchstens 2,5 Sekunden erscheint.

Impressum und Datenschutz

Zwei rechtliche Punkte gehören von Anfang an ins Briefing:

  • Impressum. Nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG, Art. 3 Abs. 1 Bst. s) muss, wer Waren, Werke oder Leistungen online anbietet, klare und vollständige Angaben zu seiner Identität und Kontaktadresse machen, einschliesslich der E-Mail-Adresse.
  • Datenschutz. Seit dem 1. September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz. Laut dem KMU-Portal des Bundes müssen Sie Personen vorgängig informieren, wenn Sie ihre Daten beschaffen, zum Beispiel bevor sie ein Kontaktformular abschicken. Diese Information steht in der Datenschutzerklärung.

Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu Ihrem Unternehmen passen und zu dem, was Ihre Website tatsächlich tut. Wer die Texte einer anderen Website übernimmt, hat danach oft falsche Angaben auf der eigenen.

Was nach der Aufschaltung kommt

Eine Website ist am Tag der Aufschaltung nicht fertig. Werfen Sie jeden Monat einen Blick auf drei Dinge: bei welchen Suchanfragen die Website in der Search Console erscheint, wie viele Anfragen, Anrufe oder Buchungen über sie eingehen und wo Besucher abspringen. Klären Sie ausserdem vor der Unterschrift, wer Updates, Sicherheitskopien und kleine Änderungen übernimmt und zu welchem Preis.

Häufige Fragen

Wie lasse ich eine Website erstellen?

Legen Sie zuerst das Ziel fest, schreiben Sie ein kurzes Briefing mit Zielgruppe, Sprachen, Inhalten und Funktionen, holen Sie mindestens zwei Offerten auf derselben Grundlage ein und prüfen Sie die Website vor der Aufschaltung auf dem Handy.

Was gehört in ein Briefing für eine Website?

Ziel und Zielgruppe, Sprachen, benötigte Seiten, wer Texte und Fotos liefert, Funktionen wie Terminbuchung oder Shop, die Domain, Beispiele, die Ihnen gefallen, sowie Budget und Termin.

Braucht meine Website ein Impressum?

Wer in der Schweiz Waren, Werke oder Leistungen online anbietet, muss nach Art. 3 Abs. 1 Bst. s UWG klare und vollständige Angaben zu Identität und Kontaktadresse machen, einschliesslich der E-Mail-Adresse.

Soll jede Sprache eine eigene Adresse haben?

Ja. Google empfiehlt eigene Adressen für jede Sprachversion einer Seite und rät davon ab, Besucher automatisch in eine andere Sprache umzuleiten.

Wie erhalte ich eine Offerte von Proclub?

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Quellen

Proclub Agency. Websites und Verwaltungsprogramme nach Mass für Unternehmen. Dieser Ratgeber wird überarbeitet, wenn sich seine Quellen ändern.

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